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Läuse im Überblick

Läuse, die den Menschen befallen gehören zu der Gattung der Menschenläuse. In der Fachsprache werden sie auch als Pediculidae bezeichnet. Hier wird zwischen vier Arten unterschieden, wovon die Kopflaus und die Kleiderlaus den Menschen befallen. Die erste Gattung befällt ausschließlich den Kopf und die Kleiderlaus nistet sich in der Nähe von Kleidung ein und kann den ganzen Körper befallen.

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Wie sieht eine Laus aus?

Allgemein kann gesagt werden, dass eine normale Laus einen Panzer besitzt und dieser entweder bräunlich ist, transparent oder weißlich-gräulich. Zudem liegt die optimale Temperatur für eine gute Entwicklung der Laus bei ungefähr 35 Grad.

Der Körper der Laus ist in sieben unterschiedliche Segmente aufgeteilt. Jede einzelne zeichnet sich durch eine separate Öffnung zum Atmen aus und versorgt so den Organismus der Laus mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff. Anstatt Beine hat die Laus durch Evolution und Mutation Klauen bekommen, um sich besser an der Haut oder den Haaren festhalten zu können.

Die Fortpflanzung kann bei Läusen alleine von dem Weibchen vollzogen werden. Neun bis zwölf Tage nach dem Schlüpfen einer Laus ist diese Geschlechtsreif und legt Eier. Diese benötigen wiederum sechs bis sieben Tage um zu schlüpfen. Schon die jungen Läuse ernähren sich ausschließlich vom Blut seines Wirtes. Fällt eine Laus nicht runter kann sie bis zu 20 Tage auf einem Menschen leben und mehrere Hundert Eier legen.

Wo kommen Läuse auf der Welt vor?

Sie kommen generell überall auf dem Planeten vor. Es sind meistens Kinder befallen und die Häufigkeit hängt von dem jeweiligen Entwicklungsstand des Landes ab. In einer Industrienation wie Deutschland zum Beispiel liegt der Befall bei Kindern zwischen zwei und 20 Prozent. Diese Spanne ergibt sich aus den verschiedenen Temperaturen und resultiert aus dem Dominoeffekt. Im Kindergarten oder in Schulen ist die Übertragungsrate von Läusen immer höher, da hier viele Kinder eng zusammen spielen.

In Entwicklungsländern liegt der Befall generell höher, da es dort weniger hygienische Standards gibt. Die Quote liegt so um die 60 Prozent und in Teilen von Brasilien zum Beispiel bei fast 80 Prozent.

Was noch auffällig ist, sind die unterschiedlichen Häufigkeiten bei Mädchen und Jungen. Durch die langen Haare bei Mädchen fühlen sich Läuse generell wohler und können sich besser festhalten. Dadurch ergibt sich der Umstand, dass Mädchen in der Regel öfter Läuse haben als Jungen.

Dies lässt aber keinen Rückschluss auf geschlechtsspezifisches Verhalten der Laus zu, da Jungs mit langen Haaren genau die gleiche Anfälligkeitsrate haben wie Mädchen.